
IP23-Gehäuse zeichnen sich vor allem durch Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen fester Gegenstände größer als 12,5 mm und Schutz gegen Wasser aus, das in einem Winkel von bis zu 60° zur Vertikalen fällt. Dank dieser Eigenschaften werden sie in verschiedenen Branchen und Industriezweigen eingesetzt, beispielsweise in der Energiewirtschaft, der Telekommunikation und der Industrieautomation. Zu den praktischen Anwendungen dieser Gehäuse zählen unter anderem Abdeckungen für elektrische und elektronische Geräte, Schaltschränke und Verteilerkästen. Ihr Vorteil ist die Beständigkeit gegen ungünstige Witterungsbedingungen wie Regen oder Feuchtigkeit, wodurch die Geräte im Innen- und Außenbereich oder in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit installiert werden können. Gleichzeitig sind diese Gehäuse nicht für Anwendungen geeignet, bei denen die Gefahr des Eintauchens in Wasser oder starken Sprühnebel besteht, da sie keinen ausreichenden Schutz vor solchen Einflüssen bieten.
Gehäuse der Schutzklasse IP24 bieten im Vergleich zu IP23 nicht nur Schutz vor festen Gegenständen mit einem Durchmesser von mehr als 12,5 mm und vor Wasser, das in einem Winkel von bis zu 60° zur Vertikalen fällt, sondern auch vor dem Eindringen von Fingern in das Innere.